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Erinnerungen an Trakehnen

Hans-Heinrich Isenbart erinnert sich an das Leben in Trakehnen, an die Pferde, die in diesem Paradies zu Hause waren und an die Einstellung der Menschen. Er liest vor aus Hans Joachim Köhlers Büchern „Morjen, Herr Landstallmeister“ und "Tempelhüter". Dass er nicht nur seine Stimme, sondern auch seine eigenen Trakehner Gedanken in dieses Hörbuch einbringt, macht es zu einem wirklich wertvollen Stück Kulturgut.
 
Klappentext:
"Weil es den Menschen auf ihrer heutigen Lebensjagd dämmert, dass der sogenannte Fortschritt das Dasein nicht immer nur lebenswerter macht..."  mit diesem Wort hat der große Hippologe Hans Joachim Köhler vor 25 Jahren sein Buch "Morjen, Herr Landstallmeister" begonnen.

Die Jagd ist noch schneller geworden und deshalb ist es so schön und wichtig, kurz inne zu halten, sich zu erinnern an das Leben in Trakehnen, an die Pferde, die in diesem Paradies zu Hause waren und an die Einstellung der Menschen. Vielleicht gelingt es dabei sogar, etwas davon in unsere Zeit herüberzuretten, denn viel Wissen über den Umgang der Menschen mit ihren Pferden gilt heute noch genauso wie damals.

Dass Hans Heinrich Isenbart nicht nur seine Stimme, sondern auch seine eigenen Trakehner Gedanken in dieses Hörbuch einbringt, macht es zu einem wirklich wertvollen Stück Kulturgut.


ISBN: 978-3-88542-615-8
Typ: Hörbuch
Erschienen: ET: August 2010
Seiten: 2 Audio-CDs, 133 Min.

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Hans-Heinrich Isenbart †

Am 5. Februar 1923 kam Hans-Heinrich Isenbart als Sohn eines Offiziers und einer Kaufmannstochter in Wien zur Welt. Die Passion für Pferde war ihm durch die familiäre Verbundenheit mit der Reiterei gewissermaßen in die Wiege gelegt. Aufgrund seiner jüdischen Großmutter mütterlicherseits verwehrten ihm die Nationalsozialisten allerdings die in der Familientradition verankerte Offizierslaufbahn. Hans-Heinrich Isenbart studierte Jura und legte die Reitlehrerprüfung ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er zunächst als Politik- und Wirtschaftsjournalist beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk. Anschließend übernahm er die Sportkoordination der ARD in München. Diese Position hatte er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden 1987 inne. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm, die als erste über das noch junge Fernsehen ein Millionenpublikum erreichten, berichtete er live und trug den Pferdesport rund um die Welt. In den folgenden Jahrzehnten war Isenbart bei nahezu allen großen Reitsportereignissen präsent. Auch nach seiner Zeit bei der ARD konnte von Ruhestand keine Rede sein. Als unermüdlicher Kommentator, Referent auf ungezählten Seminare, Tagungen und Kongressen, als Buchautor und Filmemacher blieb Hans-Heinrich Isenbart „die Stimme des Pferdesports“. In Kirchlinteln bei Verden wohnhaft, nahm Isenbart bis zuletzt starken Anteil an allem, was die Faszination Pferd für ihn ausmachte.

Hans-Heinrich Isenbart wurde vielfach geehrt. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung verlieh ihm bereits 1983 das Deutsche Reiterkreuz in Gold. 1997 wurde er mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Das Deutsche Olympiade Komitee für Reiterei ernannte ihn 2001 zu seinem Ehrenmitglied. Zu den Ehrungen zählte unter anderem auch der „Meteor-Preis“ (2008) für seine großen Verdienste um den Pferdesport.

Er verstarb am 25.12.2011, wenige Wochen vor seinem 89. Geburtstag in Hamburg. Tausenden von Pferdefreunden wird „die Stimme des Pferdesports“ für immer in Erinnerung bleiben. Diesen Spitznamen hatte Isenbart zu Recht getragen. Niemand kann so brillant die Faszination Pferd in Worte kleiden, wie er es tat. Und niemand forderte so konsequent verantwortungsvolles Handeln stets im Interesse des Pferdes wie er. Berühmt ist er für seine stetige Mahnung: „Vergessen Sie die Pferde nicht“. Über sechs Jahrzehnte hinweg hatte Hans-Heinrich Isenbart als Rundfunk- und Fernsehkommentator, als Journalist und Turniersprecher Reitsportgeschichte nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet.

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