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Inhaltsverzeichnis - LPO 2018

§ 66 Allgemeine Teilnahmebeschränkungen von Pferden

1. Zu PLS sind nicht zugelassen:

1.1 Pferde, die von der FEI, der FN, den LK, den Anschlussverbänden, der NRHA, DQHA, EWU, PHCG, ApHCG, dem DVR oder dem HVT oder deren regionalen Organisationen gesperrt bzw. vorläufig suspendiert sind.

1.2 Pferde, deren Besitzer oder Eigentümer von der FEI, der FN, den LK, den Anschlussverbänden, dem DVR oder dem HVT oder deren regionalen Organisationen gesperrt bzw. vorläufig suspendiert oder von PLS oder Turnier- und/ oder Rennplätzen verwiesen sind.

1.3 Pferde, die an ansteckenden Krankheiten leiden, sich in Gesundheitsbeobachtung befinden oder bösartig sind.

1.4 Pferde, bei denen eine vorübergehende lokale Schmerzausschaltung oder Neurektomie vorgenommen wurde oder bei denen akute Veränderungen der Haut bestehen oder bei denen die Tasthaare am Kopf entfernt (Clippen) und/oder die Ohrmuschel ausrasiert wurden, sowie Pferde mit implantiertem Tracheotubus.

1.5 Pferde, denen gemäß § 920.2.e) eine verbotene Substanz gemäß Liste Anhang I bis III der Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln verabreicht oder an denen eine verbotene Methode gemäß Liste Anhang I der Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln angewendet wurde. Die Disqualifikation erfolgt unabhängig davon, ob wegen des Verstoßes eine Ordnungsmaßnahme zu verhängen ist.

1.6 Pferde, die zu einer nach § 67 angeordneten Maßnahme nicht gestellt werden.

1.7 Pferde, die nicht gegen Influenza-Viren geimpft sind oder deren Impfungen im Equidenpass nicht ordnungsgemäß gemäß den Durchführungsbestimmungen zu § 66.1.7 dokumentiert sind.

1.8 Pferde, die am selben Tag auf einer anderen PLS gestartet werden.

2. Die Teilnahmeberechtigung je Pferd auf PLS ist beschränkt:
Pro Tag drei Starts (Ausnahme: Mannschafts-LP und LP der Kl. E und WB gemäß WBO insgesamt jedoch maximal fünf Starts pro Tag). Die Teilnahmemöglichkeit für 3-jährige Pferde ist auf eine PLS je Woche mit max. einem Start pro Tag beschränkt. Maßgebend ist die Festlegung gemäß Ausschreibung bzw. den jeweiligen LK-Bestimmungen. In Vielseitigkeits- und Kombinierten LP im Reiten bzw. Fahren gilt jede Teilprüfung als ein Start.

3. Pro PLS-Tag ist grundsätzlich maximal ein Start in Geländeritten bzw. der Teilprüfung Gelände bei Vielseitigkeits-LP zulässig. Ausnahme: Bei Teilnahme an einem Stilgeländeritt und/oder einer Geländepferde-LP ist ein Start in einem/r weiteren
Stilgeländeritt/Geländepferde-LP zulässig. In Kombination mit anderen Disziplinen gilt Ziffer 2.

4. Je PLS-Tag ist ein Pferd nur einmal in einer Geländefahrt startberechtigt. Nach der Teilnahme an einer solchen LP darf maximal eine weitere LP am selben PLS-Tag absolviert werden.

5. Bei V-PLS ist die Teilnahme pro Tag wie folgt beschränkt (ein Start in einer V-LP besteht aus Pflicht bzw. Technikprogramm und Kür, auch wenn diese zeitlich getrennt durchgeführt werden):
Ein Voltigierpferd darf pro Tag maximal wie folgt gestartet werden:

– in Kl. E und A: mit zwei Gruppen
– in LP aller Klassen:

– mit einer Gruppe und mit bis zu vier Einzelvoltigierern
– mit einer Gruppe und mit bis zu zwei Einzelvoltigierern und einem Paar
– mit einer Gruppe und mit bis zu zwei Paaren
– mit bis zu zweimal vier Einzelvoltigierern
– mit bis zu zweimal zwei Paaren
– mit bis zu zwei Paaren und vier Einzelvoltigierern

6. Zu LP sind nicht zugelassen:

6.1 Pferde, die außer Konkurrenz gestartet werden.

Ausnahme: Sofern Teilnehmer in LP aufgrund einer zu hohen Leistungsklassenzugehörigkeit nicht startberechtigt sind, kann über die genehmigte Ausschreibung die Teilnahme an diesen LP „außer Konkurrenz“ (d.h. ohne Wertung und ohne Platzierungsmöglichkeit) unter den folgenden Voraussetzungen zulässig sein:
a) Ein Start „außer Konkurrenz“ ist nur in LP der Kl. E bis L zulässig und nicht bei startplatzbegrenzten LP.
b) Die Pferde müssen bei der FN als Turnierpferd eingetragen, für das betreffende Kalenderjahr fortgeschrieben sein und müssen das geforderte Mindestalter gemäß LPO haben.
c) Zugelassen sind nur Teilnehmer mit aktuell fortgeschriebener Jahresturnierlizenz.
d) Pferde sind in anschließenden LP derselben Disziplin auf dieser PLS nicht startberechtigt (Ausnahme: „weitere Starts außer Konkurrenz“).
e) Die Anzahl der zulässigen Starts je Reiter pro LP sowie je Pferd pro Tag gilt inklusive der Starts „außer Konkurrenz“.
f) Der Teilnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass der Start „außer Konkurrenz“ bei Erklärung der Startbereitschaft angemeldet wird.

6.2 Pferde, die in den betreffenden LP oder einer ihrer Unterabteilungen bereits gestartet sind. Ausnahmen:

– in Stil-Spring-LP Kl. E, Stil-Gelände-LP Kl. E, Stil-Fahr-LP Kl. E sowie Dressur-Reiter-(keine Dressur-LP) LP Kl. E/Dressur-Fahr-LP Kl. E sind max. zwei Teilnehmer pro Pferd/Gespann zugelassen
– LP gemäß Teil B II. (Voltigieren) bzw. WB gemäß WBO: gemäß Ausschreibung

6.3 Pferde, die aufgrund ihrer Verfassung den Anforderungen offensichtlich nicht gewachsen sind, z.B. nach schwerem Sturz, bei akuter Verletzung, oder Pferde, die vor oder im Verlauf der Prüfung für lahm befunden werden.

6.4 Pferde, die unter Anwendung unzulässiger Trainingsmethoden (vgl. § 52.2) auf die LP vorbereitet wurden und/oder deren Leistungsvermögen bewusst überfordert wurde.

6.5 Pferde, die sich im Verlauf einer LP oder auf dem Vorbereitungsplatz mehrfach der Einwirkung des Teilnehmers entziehen. Sie können von Turnierleitung bzw. Richter für die Dauer der Gesamtveranstaltung ausgeschlossen werden.

6.6 Pferde, an denen in Bereichen, an denen üblicherweise mit Einwirkung(en) durch den Teilnehmer zu rechnen ist, frisches Blut festgestellt wird (vgl. hierzu Durchführungsbestimmungen zu § 66.6.6).

7. Nicht teilnahmeberechtigte Pferde sind sofort von der betreffenden LP bzw. PLS (bei Vorliegen eines Verstoßes gegen Ziffer 1.8 bei beiden Veranstaltungen) auszuschließen bzw. zu disqualifizieren. Bei Verstoß gegen Ziffer 1.3 und/oder 1.7 ist das betreffende Pferd von der betreffenden PLS auszuschließen und unverzüglich vom Veranstaltungsgelände zu entfernen. Die Entscheidung kann von jedem Richter der betreffenden PLS sowie vom FN-/LK-Beauftragten getroffen werden. Der Ausschluss erfolgt mündlich gegenüber dem Teilnehmer und ist kurz zu begründen. Gegen diese Entscheidung ist ein Einspruch nicht zulässig. Sie steht jedoch einem Ordnungsverfahren wegen desselben Verstoßes nicht entgegen.

8. Bei Verstößen gemäß Ziffer 6.4 und 6.5 kann einem Ausschluss wegen dieses Grundes eine Rüge gemäß §§ 52.3/55.6 vorausgehen.

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