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Bilder und Fakten zur Entwicklung der Ausbildung von Reiter und Pferd im Dressur- und Springreiten

Auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsweg für Reiter und Pferd kam es im Verlauf der Jahrhunderte zu Meinungsstreitigkeiten sowohl zwischen der akademischen und der militärischen Reiterei als auch innerhalb der Interessensgruppen. Im vorliegenden Buch wird gezeigt, wie immer wieder neue Wege gesucht wurden, um den Gehorsam, die Rittigkeit und die Versammlung der Pferde zu verbessern und gleichzeitig den Raumgewinn und die Schnelligkeit der Pferde zu fördern.

Massenrekrutierungen, fehlende finanzielle Mittel, unklar formulierte Reitlehren und mitunter irreführende Reitinstruktionen führten zu Fehlentwicklungen. Unnatürliche, spektakuläre Bewegungsabläufe fanden im Zirkus Bewunderer. 
Das Ausbildungssystem der H.Dv.12 von 1937 gab entscheidende Impulse für die Ausbildung von Reiter und Pferd. Die Schilderung der ersten Turniere zeigt den mühsamen Weg bis zu unserem heutigen Dressur- und Springsport.

Die Geschehnisse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts können aus zahlreichen Interviews und eigenem Erleben wiedergegeben werden. Kontrovers diskutierte Themen wie der enge Hals, die Rollkur/Hyperflexion und die Suche nach dem optimalen Richtverfahren bei Dressurprüfungen kommen zur Sprache.

Die Entwicklung verschiedener Springstile und Ausbildungsmethoden und deren Einfluss auf das Reiten im Parcours werden ausführlich geschildert, ebenso der Wandel in der Parcoursgestaltung.

Das Buch zeigt, dass neue Erkenntnisse ein System überlieferter und bewährter Grundsätze bereichern und modernisieren. Dabei stand und steht das Wohl des Pferdes im zunehmenden Maße im Vordergrund, trotz aller Bemühungen um Medaillen und Einschaltquoten.


ISBN: 978-3-88542-752-0
Typ: Buch
Erschienen: 1. Auflage 2011
Seiten: 232 Seiten mit über 320 historisch wertvollen Abbildungen
Maße: 240 x 280 mm, gb. Hardcover

Kundenbewertungen

VeroeffentlichteRezension | 10.05.2012
5 von 5 Sternen!

http://www.eurodressage.com/equestrian/2012/05/06/angelika-fromming-half-century-dressage

VeroeffentlichteRezension | 26.10.2011
5 von 5 Sternen!

Quelle: Dressurstudien 2-11

Die Autorin nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die Jahrhunderte, von der Domestizierung des Pferdes bis in die heutige Zeit, wobei die Reitmeister aller Epochen vorstellt. Sie führt dabei auf interessante und eingängige Weise bekannte wie auch unbekannte Details und Aussagen aus der Reitliteratur an, wie zum Beispiel ein Zitat Georg Engelhards von Löhneysen (1552-1622), das drei Gründe für den früheren Verschleiß der deutschen Pferde nennt: das frühe Anreiten mit drei bis vier Jahren, das grobe Reiten und die Überfütterung. Kritik, die im Jahr 2011, fast 400 Jahre später, immer noch gültig ist. Angelika Frömming zeichnet das Bild dieser Entwicklung sorgfältig nach und übt deutlich Kritik an mancher dubioser Ausbildungsmethode. Kurzum: ein Buch, das gut und leicht zu lesen ist, die Entwicklung der Reiterei detailliert beschreibt, Missstände aufzeigt, ohne belehren zu wollen, und gerade deshalb wirklich lehrreich ist. Dazu kommen noch viel Bilder und Zeichnungen, die den Titel illustrieren – und ein richtig gutes Preis-Leistungsverhältnis!

VeroeffentlichteRezension | 26.10.2011
5 von 5 Sternen!

Quelle: Bayerns Pferde 5-11

Flott ist dieser Buchtitel eher nicht. Dahinter verbirgt sich allerdings ein wirklich lesenswerter geschichtlicher Abriss rund um die Reiterei. Autorin ist die Diplomkauffrau und internationale Dressurrichterin Angelika Frömming. Seit nunmehr 20 Jahren verfolgt sie das sportliche Geschehen auf internationalen Turnierplätzen und ist selbst Trägerin des Goldenen Reitabzeichens. In diesen Buch hat sie ihr Wissen über Entwicklungsetappen der Reiterei, das sie in Vorträge an der Deutschen Reitschule in Warendorf regelmäßig an die Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister bringt, zusammengefasst. So zeigt sie auf, wie immer wieder neue Wege gesucht wurden, Gehorsam, Rittigkeit und Schnelligkeit der Pferde zu verbessern – Irrwege eingeschlossen. Neben der früheren Entwicklung von Ausbildungssystemen und verschiedener Springstile greift Frömming auch sportlichen Geheimnissen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Auch kontrovers diskutierte Themen wie Hyperflexion, LDR-Methode und Richtverfahren werden angesprochen, wenn auch nur sehr kurz und oberflächlich. Unbedingt erwähnen muss man, die vielen alten Schwarz-Weiß-Fotos von Frederico Caprilli, Eduard F. Pulvermann, Hans-Heinrich Brinkmann, Otto Lörke, Fritz Thiedemann, Hans Günter Winkler u.v.m. Allein deshalb lohnt sich das Schmökern schon. Das Vorwort stammt übrigens von keinem geringeren als Paul Stecken Major a. D., der 1959 bis 1985 die Westfälische Reit- und Fahrschule Münster leitete.

frenzi4ever | 06.06.2011
5 von 5 Sternen!

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für alle, die sich für die Geschichte der Reiterei interessieren. Das Buch zeigt die Entwicklung der Ausbildung von Reiter und Pferd über die letzten Jahrhunderte. Der Text wird durch zahlreiche Bilder und Zitate unterstrichen und am Schluss findet man eine Zusammenfassung über die wesentlichen Schritte im Dressur- und Springsport. Gerade im 18. und 19. Jahrhundert findet man einen guten Überblick über die verschiedenen Reitmeister und ihre Ansichten zum Reitsport. Ich muss sagen, ein TOP-Buch, die Anschaffung lohnt sich.

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Angelika Frömming

Die Autorin Angelika Frömming, geb. Jucho, Diplom-Kauffrau, Trägerin des Goldenen Reitabzeichens und internationale Richterin seit fast 20 Jahren, hält Vorträge über die Geschichte des Reitens, schwerpunktmäßig bei den Pferdewirten mit Schwerpunkt Reiten und den Pferdewirtschaftsmeistern an der Deutschen Reitschule in Warendorf. Während ihrer internationalen Richtertätigkeit konnte sie bisher in über 40 Ländern Dressurprüfungen richten oder im Auftrag der FEI Fortbildungsseminare oder Reitlehrgänge durchführen. 18 Jahre lang war sie mitverantwortlich für die Ausbildung bzw. Prüfung der Nachwuchsrichter in Warendorf und München, wofür ihr 2008 das Reiterkreuz in Silber verlie-hen wurde. Bei all ihrem beruflichen Engagement und ehrenamtlichen Einsatz blieb ihr das eigene Reiten bis heute besonders wichtig. Ihre Ausbilder waren Heinrich Boldt und Udo Nesch.

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